Bodybunker
Nordrhein-Westfalen-Zeichen - Mit Erlass vom 01. Oktober 2009 (MBl.NRW. 2009 S. 530) ist das Nordrhein-Westfalen-Zeichen zur Verwendung durch Jedermann freigegeben worden.

 

SWAT - Schutzschild - Einsatzschild - “Bodybunker”

Was ist ein SWAT-Team ohne ein dazu passendes Schutzschild, oder „Bodybunker“…? Genau, wie eine Suppe ohne Salz. Aus diesem Grund haben wir uns auch einen eigenen „Bodybunker“ gebastelt. Da es viele verschiedene Modelle auf dem Markt gibt und wir uns ja nicht an eine real existierende Einheit orientieren, haben wir nun ein Schild nach unseren Vorstellungen zusammengebaut. Der Schutzschild á la >>SWAT-Einsatz-Team<<.

Wir haben einfach eine Spanplatte in der Grösse 900 mm x 600 mm verwendet. In der Grösse ist man ja bekanntlich nicht festgelegt, so dass jedes Team sich selber Gedanken über die Grösse machen kann. Bevor man anfängt sollte man sich schon mal das ganze Werkzeug zurechtlegen.

Der Schild a la SET

Am Anfang schneidet man dann am besten schon mal die Öffnung für das Fenster in die Platte.
Anschließend haben wir uns noch für eine Pistolenauflage entschieden, die wir dann als nächstes in die Platte gesägt haben.

Das Sichtfenster soll bei diesem Modell nicht eingeklebt werden, sondern wird mit Leisten fixiert, damit man es im Fall einer Beschädigung austauschen kann.
Zum Sichtfenster sollte noch gesagt sein, das man am besten eine Scheibe aus Polycarbonat verwendet, damit diese auch einen direkten Beschuss standhält. 2 – 3mm Materialstärke sollten ausreichen.

Wenn man dann alles richtig ausgesägt hat, sollte es schon mal so ausschauen:

Damit es besser aussieht und man auch die Scheibe besser einbauen kann, wurde dann auf der Rückseite der Platte kleine Winkelprofilleisten mit Holzleim eingeklebt:

Damit die Scheibe auch hält, haben wir uns folgende Lösung einfallen lassen.
Wir haben einfach ein paar breitere Leisten zurechtgesägt. Beim zurechtsägen muss man darauf achten, das die Innenränder ca. 2 – 3mm das Loch überlappen, damit die Scheibe hinterher auch eingeklemmt wird und somit gehalten wird.
Auf dem folgenden Bild kann man das schon recht gut erkennen, was ich meine:

Die Leisten werden dann mit Maschinenschrauben an dem Schild fixiert. Von der anderen Seite werden diese Schrauben mit Hutmuttern gesichert.

So schaut es dann aus wenn die Leisten alle komplett zurechtgeschnitten und angebracht sind:

Die so entstandene Öffnung sollte nun etwas kleiner sein als die, die wir vorher in das Schild gesägt haben. Wenn es dem nicht so wäre, würde die Scheibe ja nicht halten.

Bei der Halterung oder Haltegriffe gibt es verschiedene Meinungen.
Wir haben uns dann mal wieder eigene Gedanken gemacht und uns für eine Haltevorrichtung entschieden die von einem Rechts- sowie von einem Linkshänder getragen werden kann.

Die Halterung habe ich mit einfachen Leisten gebaut und mit einem Distanzstück an den Bunker geschraubt. Die Ecken und Kanten habe ich dann noch mit Holzkitt bearbeitet, damit es etwas besser ausschaut.

Um das Schild besser halten zu können, haben wir dann noch jeweils eine Halterung für den Unterarm angeschraubt:

Bei den Halterungen handelt es sich um einfache Halterungen für eine Regenrinne aus Kunststoff, die man in jedem guten Baumarkt bekommen kann.

Somit ist dann auch eigentlich das Schild fertig.
Es wir dann nur noch in einem schönen Schwarz lackiert, die Kanten mit einem Kantenschutzband, was man gut bei ebay bekommen kann, eingefasst um diese besser zu schützen, das Sichtfenster eingesetzt und noch zu guter Letzt, als krönenden Abschluss sozusagen, noch ein Aufkleber worauf mit großen, weißen Lettern die Buchstaben „SWAT“ zu lesen sind.

Voila, der „Bodybunker“ Marke SWAT-Einsatz-Team ist somit fertig…!

Ich wünsche Euch viel Spaß beim nachbauen.

Die Bilder von den letzten Arbeitsschritten:

Ich habe mir bei ebay ein Kantenschutzband mit einer Stahleinlage ausgesucht. Das anbringen war dadurch etwas schwieriger, aber dafür ist der Schild somit besser geschützt. (Auf dem Bild sieht man die Pistolenauflage, rechts.)

Hier wird der Aufkleber auf den Schild aufgebracht.

Wenn dann der Aufkleber richtig gut auf dem Schild klebt, wird vorsichtig und in einem sehr spitzen Winkel die Schutzfolie abgezogen. Das Ergebnis kann sich doch sehen lassen, oder...?

Auf dem Bild oben sieht man das eingesetzte Fenster auf der Innenseite.

Hier ist dann noch mal der Schild in der komplett Ansicht. Einmal von vorne...

... und einmal von hinten.

Der SET-Schild im Einsatz

Und so schaut dann das fertige Schild im “Einsatz” aus...

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