Nordrhein-Westfalen-Zeichen - Mit Erlass vom 01. Oktober 2009 (MBl.NRW. 2009 S. 530) ist das Nordrhein-Westfalen-Zeichen zur Verwendung durch Jedermann freigegeben worden.
Spielgelände

Gelände für Spiele und Trainings

Das Gelände ist das „A“ und „O“ eines jeden Teams und deshalb sollte man es sorgfältig aussuchen. Zum einen ist immer zu bedenken, dass man seinem Hobby nur auf befriedetem Bezirk nachkommt, mit einer schriftlichen Einverständniserklärung vom Besitzer, sonst kann es einem passieren, das man eine Anzeige bekommt wegen Hausfriedensbruch oder es zu einem ungewollten Einsatz der Polizeikräfte kommt. Es ist auch darauf zu achten, dass die Kugeln, die BB´s, nicht das Gelände verlassen dürfen! Bei einem Freigelände muss eine Sicherheitszone eingerichtet werden. Eine Sicherheitszone ist ein „Puffer“ zwischen dem Spielgelände und dem Außenbereich bzw. der Grenze des Geländes. Dies ist wichtig, damit kein Fußgänger oder andere Mitmenschen durch evtl. verirrte Kugeln oder Querschlägern verletzt werden können. Die Sicherheitszone muss mindestens doppelt so breit sein wie die Reichweite der stärksten Airsoftwaffe, die bei dem Spiel zum Einsatz kommt. Beispiel: Die stärkste Waffe, die bei diesem Spiel von einem Spieler geführt wird, hat eine maximale Reichweite von 50 Metern. So muss die Sicherheitszone dann 100 Meter breit sein (2 x 50 Meter), um die komplette Spielfläche herum! In der Sicherheitszone herrscht absolutes Schießverbot! Diese Zone muss klar erkennbar gemacht werden, da sonst die Spieler nicht wissen wo die Zone anfängt und wo sie wieder aufhört. Um das Gelände herum müssen Absperrungen und Hinweisschilder angebracht werden und auch Sicherheitsposten aufgestellt werden, damit andere unbeteiligte Personen darauf aufmerksam gemacht werden können, dass es sich um ein Airsoft-Spielbetrieb handelt und somit unbefugten das Betreten des Spielgeländes untersagt wird.

Beispiel für ein Freigelände und die dazugehörende Sicherheitszone

Wie man unschwer erkennen kann, sollte das Gelände groß genug gewählt werden, damit man noch genug Platz hat um vernünftig spielen zu können. Bei einem Freigelände eignen sich Truppenübungsplätze nicht, da es Gräben von Kettenfahrzeugen sowie Reste alter Munition und anderer Teile gibt, an denen man sich verletzen kann. Steinbrüche haben auch eine gewisse Anziehungskraft, aber auch hier verstecken sich eine Menge an Gefahren und Unfallschwerpunkte, wie zum Beispiel loses Geröll, nicht gesicherte Kanten an Gruben etc. Bei Gebäuden sollte man auch unbedingt darauf achten in keinen abbruchreifen Gebäuden ein Spiel auszutragen. Das Risiko von einstürzenden Mauerteilen oder das lose herumliegen von Glassplittern, Metallteilen etc. ist ein zu hohes Risiko verletzt zu werden. Auch hier gilt die Regel „Sicherheit geht vor!“

Wenn man ein Gelände zur Verfügung hat, was für regelmäßige Treffen und Trainings benutzt wird, sollte man die wichtigsten Behörden wie Polizei und Feuerwehr schriftlich über das Vorhaben informieren, falls es zu Anrufen aus der Bevölkerung bei der Polizei oder Ordnungsamt kommen sollte um unnötigen Ärger bzw. Einsätze der Ordnungskräfte zu vermeiden. Für diesen Zweck haben wir ein Dokument erstellt wo Ihr die Ansprechpartner eintragen könnt. Ihr findet das Dokument im Downloadbereich.

Ebenfalls im Downloadbereich findet Ihr ein Hinweisschild was Ihr Euch kostenlos herunterladen könnt. Auf diesem Schild kann man den Namen und eine Mobilfunknummer vom Spielleiter angeben um ihn im möglichst schnell erreichen zu können.

Hinweisschild für ein Airsoft-Spielbetrieb

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